Der Nationalpark Åsnen ist 1.873 Hektar groß und liegt in den Gemeinden Alvesta und Tingsryd, nicht weit von Växjö entfernt. Hier dominiert das Wasser – drei Viertel des Gebiets bestehen aus Seen, Inseln und Schären. Die Landschaft ist flach und leicht zu begehen, aber gleichzeitig wild: alte Buchenwälder, Moorseen, Stein- und Geröllfelder, bewaldete Inseln und Strände, an denen der Wald oft bis direkt ans Wasser reicht.
Unter deinen Füßen findest du Spuren des Inlandeises. Als sich das Eis vor etwa 11.000 Jahren zurückzog, entstanden Strandmarkierungen, an denen Kies und Sand weggespült wurden und nur noch Felsblöcke zurückblieben. Der Geröllrücken Husebyåsen verläuft durch das Gebiet, sowohl unter als auch über der Wasseroberfläche, und verleiht der Landschaft ihren besonderen Charakter. Der Nationalpark wurde 2018 als 30. Nationalpark Schwedens eingeweiht, mit dem Ziel, eine südschwedische Wald- und Seenlandschaft weitgehend unberührt zu erhalten.
Bei Bjurkärr, in der Nähe von Entré Sunnabron, trifft man auf einen sehr alten Wald, der fast den Charakter eines Urwalds hat. Hier gedeihen seltene Flechten, Pilze und holzbewohnende Insekten, und viele bedrohte Arten sind in den alten Bäumen und im Totholz beheimatet. Åsnen ist auch für seine Vogelwelt bekannt. Die Kombination aus Wald, Feuchtgebieten und Gewässern macht das Gebiet zu einem artenreichen Lebensraum für Fischadler, Seeadler, Eistaucher, Barttaucher und Gänsesäger. Der See dient den Vögeln sowohl als Brutplatz als auch als wichtiger Rastplatz.
Wenn Sie im Landhotel Smålandstorp übernachten, haben Sie die Möglichkeit, zwei beeindruckende Erlebnisse in Småland miteinander zu verbinden: das Gefühl der Wildnis im Åsnen-Nationalpark und die Geschichte, die im Huseby-Werk weiterlebt.
Nach einem Ausflug in die Wälder und die Schären des Åsnen-Nationalparks ist ein Besuch in Huseby Bruk wirklich ideal! Hier kannst du auch die Gelegenheit nutzen, im Restaurant und Café „Elisabeth“ etwas zu essen. Huseby liegt am Fluss Helige Å zwischen den Seen Salen und Åsnen, und hier wird seit dem 17. Jahrhundert Eisenverarbeitung betrieben. Im Laufe der Jahrhunderte haben Hochofen, Gießerei, Schmiede und Landwirtschaft diesen Ort geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Anwesen von Joseph Stephens, dem letzten privaten Eigentümer, geführt; Florence Stephens vermachte Huseby dem Staat.
Ein Besuch hier wird als Zeitreise beschrieben, als Eintauchen in lebendige Geschichte. Der Fluss rauscht durch das Werksgelände, der Küchengarten gedeiht prächtig und das gesamte Areal – Schloss, Park, Garten und Werksgelände – steht unter Denkmalschutz. Hier werden Führungen, Ausstellungen und pädagogische Angebote geboten – und die Saison endet mit einem großen Weihnachtsmarkt, bei dem der Hauch der Geschichte in jedem Haus spürbar ist.

